GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Mon, 21 Jun 2021 01:11:28 +0200 Mon, 21 Jun 2021 01:11:28 +0200 TYPO3 EXT:news news-288 Sat, 01 May 2021 15:01:25 +0200 An die Sozialpädagogischen Fachkräfte, Personalratswahlen https://gew-marburg.de/home/details/an-die-sozialpaedagogischen-fachkraefte-personalratswahlen Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Pandemie hat viele Pläne durcheinander gebracht. So fanden im letzten Jahr auch keine „analogen“ Treffen für Sozialpädagogische Fachkräfte an Schulen in Marburg-Biedenkopf statt. Zu den anstehenden Personalratswahlen am 4. und 5. Mai möchten wir euch daher auf diesem Wege informieren: An die
Sozialpädagogischen Fachkräfte an Schulen in Marburg-Biedenkopf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Pandemie hat viele Pläne durcheinander gebracht. So fanden im letzten Jahr auch keine „analogen“ Treffen für Sozialpädagogische Fachkräfte an Schulen in Marburg-Biedenkopf statt. Zu den anstehenden Personalratswahlen am 4. und 5. Mai möchten wir euch daher auf diesem Wege informieren:

Die Angestelltenvertretungen im Gesamtpersonalrat und im Hauptpersonalrat vertreten zum einen die Interessen der angestellten Lehrkräfte aber gleichermaßen auch die der in den letzten Jahren zahlenmäßig stark angestiegenen Berufsgruppe der Sozialpädagogischen Fachkräfte. Selbstverständlich haben alle Sozialpädagogischen Fachkräfte an Schulen das Wahlrecht für den Schulpersonalrat, den Gesamtpersonalrat auf der Ebene des Staatlichen Schulamts für den Kreis Marburg-Biedenkopf und den Hauptpersonalrat, der die Interessen aller hessischen Lehrkräfte und sozialpädagogischen Fachkräfte gegenüber dem Hessischen Kultusministerium vertritt.
An den Schulen wählen Beamte und Angestellte meist in gemeinsamer Wahl den Schulpersonalrat indem sie sich zwischen Personen entscheiden.
Bei der Listenwahl für den Gesamtpersonalrat und den Hauptpersonalrat wählen Beamte und Angestellte in getrennten Wahlgängen. Bei dieser Listenwahl ist es wichtig zu wissen, wer auf den konkurrierenden Listen kandidiert.
Für den Gesamtpersonalrat Marburg-Biedenkopf kandidieren auf dem Wahlvorschlag der GEW für die Gruppe der Angestellten folgende Kolleginnen und Kollegen:

  • Julia Eckes, UBUS-Fachkraft in der Sekundarstufe I
  • Michael Soika, Sozialpädagogische Fachkraft an einer Förderschule
  • Steffi Pohl, UBUS-Fachkraft an einer Grundschule
  • Lasse Dax, Sozialpädagogische Fachkraft an einer Förderschule
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Aktuell
news-287 Thu, 01 Apr 2021 13:18:42 +0200 Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen können sich jetzt registrieren lassen https://gew-marburg.de/home/details/kolleginnen-und-kollegen-aller-schulformen-koennen-sich-jetzt-registrieren-lassen Impfung jetzt für alle Lehrerinnen und Lehrer Liebe Kolleginnen und Kollegen,

folgende wichtige Informationen konnte die GEW Hessen heute für Euch zusammenstellen. Bitte beachtet, das diese Mail den Informationsstand der GEW Hessen vom 31. März 2021 wieder gibt. Sollten wir im Laufe des morgigen Tages anderslautende oder weitere Informationen erhalten, werden wir Euch nach besten Möglichkeiten erneut benachrichtigen. 

Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen können sich jetzt registrieren lassen

Bisher schien die Impfreihenfolge im Schuldienst klar zu sein. Laut Impfverordnung § 3.9 gehört das Personal, das in Grund- und Förderschulen tätig ist, zur Gruppe mit der zweithöchsten Priorität. Viele, wenn auch nicht alle Kolleginnen und Kollegen dieser Schulformen, haben bereits eine Impfung erhalten.

Das Personal aller anderen Schulformen findet sich in § 4.8 wieder – der Gruppe 3 der Impfpriorität.

Allerdings scheint es so, dass sich aktuell auch diese Gruppe bereits registrieren lassen kann, wenn die Meldeadresse in Hessen ist. Vereinzelt wurde uns sogar schon von der Zuweisung zeitnaher Impftermine berichtet.

Unabhängig von einer Bewertung dieser Möglichkeit im Hinblick auf noch nicht geimpfte Sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte von Grund- und Förderschulen wollen wir euch an dieser Stelle auf diese Möglichkeit hinweisen. Und so kommt ihr zu eurer Registrierung:

1. Ruft die Seite der Impfterminvergabe Hessen auf. Hier der Link: 

Willkommen zu Ihrem Impfterminservice für Hessen |        (www.impfterminservice.hessen.de

2. Ganz unten gelangt ihr mit einem Klick zu der Berechtigungsprüfung.

3. Dort wählt ihr die Prioritätsgruppe 2 aus.

4. Auf der nächsten Seite werdet ihr aufgefordert, eure Zugehörigkeit zu der Gruppe 2 zu konkretisieren. Klickt hier auf das 10. Feld „Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in sonstigen Schulen tätig sind. Ein Infokasten informiert euch darüber, dass zu dieser Gruppe alle Schulformen mit Ausnahme der Grund- und Förderschulen gehören.

5. Nun gebt ihr eure persönlichen Daten an und könnt die Registrierung abschließen.

6. Achtung: Ihr benötigt für den Impftermin neben einem Ausweisdokument auch eine Bescheinigung der Schule! Dazu ist eine einfache Arbeitgeberbescheinigung ausreichend. Es ist sicherlich kein Fehler, wenn ihr diese nach Möglichkeit noch vor den Ferien ausstellen lasst!  

Von einer Anweisung an die Schulen, diese Bescheinigung nicht auszustellen, ist nach Informationen der GEW auf Nachfrage im Kultusministerium und bei verschiedenen Schulämtern nichts bekannt. 


Wir bedanken uns bei Thilo Hartmann, GPRLL am Staatlichen Schulamt Offenbach, für die Zusammenstellung der Informationen.

Wir wünschen allen interessierten Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg und einen baldigen Termin!


Mit freundlichen Grüßen 

Maike Wiedwald und Birgit Koch                             Tony C. Schwarz 
Vorsitzende GEW Hessen                                          Stellv. Vorsitzender 

 

Bild: myriam zilles, unsplash.com

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Aktuell
news-286 Tue, 30 Mar 2021 18:21:00 +0200 Zur Verbeamtung von SozPäds, die in hessischen Schulen unterrichten https://gew-marburg.de/home/details/zur-verbeamtung-von-sozpaeds-die-in-hessischen-schulen-unterrichten Steter Tropfen ... Information | März 2021 In den Jahren 2017 und 2018 erreichten den Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer (HPRLL) mehrere Anfragen zur Verbeamtung von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die in hessischen Grundschulen, Förderstufen und Förderschulen eine Vorklasse unterrichten oder in einer Eingangsstufe oder im flexiblen Schulanfang arbeiten. Neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen und Personalräte traten an die GEW heran, um zu klären, warum ihnen - anders als früher eingestellten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen - eine Verbeamtung verweigert wurde.

Das HKM berief sich bei seiner Weigerung, neu eingestellte Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zu verbeamten, auf die Tatsache, dass die bisherige Rechtsgrundlage, die Hessische Verordnung über die Beamten in Laufbahnen besonderer Fachrichtungen, 2014 mit Inkrafttreten einer neuen Hessischen Laufbahnverordnung (HLVO) formal außer Kraft gesetzt wurde. Die GEW griff das Thema im HPRLL auf und verwies darauf, dass die besonderen Befähigungsanforderungen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen als Grundlage für eine Verbeamtung auch in die neue HLVO übernommen wurden. Das HKM sagte daraufhin zu, eine aus seiner Sicht bestehende Gesetzeslücke zu schließen, um wieder Verbeamtungen durchführen zu können.

Der HPRLL erinnerte in der Folgezeit immer wieder an diese Zusage. Dennoch musste er bis März 2021 auf die Mitteilung des HKM warten, dass jetzt endlich ein Referentenentwurf zur Änderung von §44 HLVO vorliegt, der noch im März ins Kabinett eingebracht werden soll. Damit soll "unterrichterteilenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen“ endlich wieder die Möglichkeit einer Einstellung als Beamtin oder Beamter in eine Laufbahn ohne Vorbereitungsdienst eröffnet werden. Der Gesetzentwurf muss danach noch im Landtag beschlossen werden. Ohne die Hartnäckigkeit der GEW-Mitglieder in HPRLL wäre dies nicht möglich gewesen.

Denise Kuhnt
Michael Soika
Angestelltenvertretung im Gesamtpersonalrat Marburg-Biedenkopf

 

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Aktuell
news-285 Mon, 01 Mar 2021 10:38:01 +0100 "Digitalpakt" Schule: Ausgeschlossen und abgehängt? https://gew-marburg.de/home/details/digitalpakt-schule-ausgeschlossen-und-abgehaengt Sozialpädagogische Fachkräfte an Schulen bekommen keine Endgeräte? Ein Kommentar von Annette Karsten für das Referat Sozialpädagogik und Frank Engelhardt für die Landesfachgruppe Sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst in Hessen

Die Mittelzuweisung des Hessischen Kultusministerium (HKM), im Programm „Digitale Schule Hessen" (Digitalpakt) 2019 bis 2024 festgeschrieben, soll den kurzfristigen Bedarf an „schulgebundenen Geräten“ für Lehrkräfte decken. Lehrkräften sollen Leihgeräte für die Durchführung digitaler Unterrichtsformen im Präsenzunterricht und im Distanzlernen sowie für die Unterrichtsvor- und Unterrichtsnachbereitung zur Verfügung gestellt werden. Der Einsatz der „schulgebundenen Geräte“ sei nicht für allgemeine Verwaltungsaufgaben vorgesehen, sondern für den Einsatz im Unterricht, so die Aussagen des HKM an die Schulträger und Schulämter.

Uns wurde bekannt, dass bereits einzelne Schulträger mit Bedarfsabfragen begonnen haben. In diesen Bedarfsabfragen wurden jedoch die sozialpädagogischen Fachkräfte beim Anspruch auf ein „schulgebundenes Geräts“ ausgeschlossen. Die Begründung lautete, dass die Geräte für Lehrkräfte vorgesehen seien, die Unterricht vorbereiten und diesen auch abhalten würden. Einer aktuellen Aussage des HKM zur Folge sei eine „Priorisierung“ für die „schulgebundenen Geräte“ vorgenommen worden, die für den Einsatz im Unterricht vorgesehen sein. Der Nachsatz, wenn Geräte übrig blieben, könnten dann auch einige SozPäds welche bekommen, wirkt beschämend!

SozPäds haben einen Bildungs- und Erziehungsauftrag

Für SozPäds gelten die Dienstordnung und die Konferenzordnung und natürlich auch das Hessische Schulgesetz (HSchG). Sie arbeiten in multiprofessionellen Teams in allen Schulformen. Sie arbeiten in der inklusiven Beschulung.

  1. Sie sind im „Distanzlernen“ für Schülerinnen und Schüler fester und notwendiger Bestandteil des digitalen Unterrichtsgeschehens.
  2. SozPäds stehen seit dem ersten Lockdown in digitaler Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern der Risikogruppen in Kontakt (meist natürlich mit ihren privaten Geräten).
  3. SozPäds bereiten Fördereinheiten für einzelne Schülerinnen und Schüler vor und führen diese digital durch.
  4. SozPäds eröffnen Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit bei persönlicher sozial-emotionaler Schräglage, ausgelöst durch die Corona-Krise mit Merkmalen der Isolation und Deprivation, auch digital mit vertrauten Personen Kontakt aufzunehmen.

Allein dieser kleine Ausschnitt der unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrags der SozPäds kann wohl kaum als „verwaltungsbezogene Funktion“ bezeichnbet werden, wie es im Text der Verwaltungsvorschrift zur Umsetzung des "Digitalpakts" heißt.

Mit dem Ausschluss der SozPäds werden unterrichtsbegleitende Prozesse in allen Schulformen zunichte gemacht, der bestehende Kontakt zu Schülerinnen und Schüler in der inklusiven Beschulung abgeschnitten und somit beendet, ihr sozialpädagogischer Auftrag vom multiprofessionellen Team abgespalten. Den Sozialpädagogischen Fachkräften wird eine Absage an ihren pädagogischen Auftrags erteilt und es wird ihnen die Arbeitsgrundlage entzogen. Ihrer Profession wird der Bildungs- und Erziehungsauftrag entzogen!

Oder geht das HKM davon aus, dass SozPäds ein privates Gerät für ihren unterrichtsbegleitenden Bildungs- und Erziehungsauftrag mit den Schülerinnen und Schülern nutzen sollen? Während die Kolleginnen und Kollegen das „schulgebundene Gerät“ nutzen!

Weitere Aspekte des Abhängens offenbaren sich

Corona bedingt werden die meisten Konferenzen, Teamsitzungen, kollegiale Fallbesprechungen, innerdisziplinäre und interdisziplinäre Beratungen und Besprechungen in den Schulen digital über unterschiedliche Plattformen und Anbietern vom Schulleiter einberufen und abgehalten. Je nach Inzidenzlage sogar wird dies als Dienstanweisung ausgegeben, um die Durchmischung von Personen und damit die Verbreitung des Virus zu minimieren.

Nach dem Vorhaben des HKM, den Anspruch auf ein „schulgebundenes Gerät“ den SozPäds nicht zu gewähren, können diese ihre Dienstpflichten nicht mehr leisten.

Oder geht unser Dienstherr auch hier davon aus, dass wir SozPäds private Endgeräte für diese Dienstpflicht nutzen sollen, mit der Option, dass die Endgeräte immer auf dem technisch neuesten Stand und natürlich datenschutzkonform sein sollen? Wer finanziert uns das?

Das Land hat 71.000 E-Mail-Adressen für Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte für den sicheren E-Mail-Verkehr finanziert, der zum nächsten Schuljahr eine verpflichtende Nutzung beinhaltet. Mit welchem Endgerät sollen SozPäds dieser Dienstpflicht nachkommen?

Wir können alle davon ausgehen, dass die Corona-Pandemie unsere Gesellschaft noch lange begleiten und sowohl das Lernen, als auch die pädagogischen Prozesse beeinflussen wird. Wir können davon ausgehen, dass es immer wieder zum „Distanzlernen“ für Schülerinnen und Schüler kommen wird. Und in diesen Fällen wird dann unterrichtsbegleitende Arbeit und sozialpädagogische Arbeit nicht möglich sein. Wir SozPäds fordern das HKM auf, dies nicht zuzulassen.

Wir SozPäds fordern Kultusminister Lorz auf, die von ihm ins Leben gerufene Idee und geschaffene Ressource der sozialpädagogischen unterrichtsbegleitenden Unterstützung an Hessischen Schulen nicht an die Wand fahren zu lassen – Schülerinnen und Schüler brauchen SozPäds auch im Distanzlernen!

Wir SozPäds fordern unseren Arbeitgeber, das Land Hessen auf, uns SozPäds nicht abzuhängen!

Alle SozPäds, die schon länger im Schuldienst sind, haben noch nie eine derartige Ausgrenzung und ein Außerachtlassen ihrer Profession und Arbeit erlebt!

SozPäds dürfen vom DigitalPakt Schule nicht abgehängt werden!

Bild: tianyi-ma, unsplash.com
Quelle: gew-hessen.de

 

 

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Aktuell
news-284 Wed, 18 Nov 2020 19:22:48 +0100 A 13 für alle - die Würfel müssen endlich fallen! https://gew-marburg.de/home/details/a-13-fuer-alle-die-wuerfel-muessen-endlich-fallen Ein Virus mag die Gegebenheiten vorgeben, wie der Protest aussehen kann, aber er ändert an der der Forderung nichts. Ein Virus mag die Gegebenheiten vorgeben, wie der Protest aussehen kann, aber er ändert an der der Forderung nichts. Noch immer werden Grundschullehrkräfte in Hessen schlechter bezahlt als ihre Kolleg*innen in allen anderen Schulformen. Es wird allerhöchste Zeit, dass Hessen endlich nachzieht und alle Lehrkräfte nach  A13 bezahlt!

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Aktuell
news-282 Tue, 10 Nov 2020 22:07:49 +0100 Unterricht im Wechselmodell https://gew-marburg.de/home/details/gew-marburg-biedenkopf-fordert-unterricht-im-wechselmodell Forderung der GEW Marburg-Biedenkopf Pressemitteilung, 10.11.2020 Der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert, dass im gesamten Landkreis im Wechsel von Präsenz und Distanz unterrichtet wird (sogenanntes Wechselmodell) – dieser Schritt ist überfällig.

De rLandkreis Marburg-Biedenkopf hält sich seit Tagen auf einem Inzidenzwert von über 200 und ist damit in Hessen einer der Landkreise mit den meisten Corona-Neuinfektionen. Trotzdem folgt man nicht den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, das bereits ab einer Inzidenz von 50 nicht nur das Tragen von Masken im Unterricht empfiehlt, sondern auch die Verkleinerung der Lerngruppen durch Teilen oder Wechselunterricht. Hessische Landkreise mit einer geringeren Inzidenz als Marburg-Biedenkopf, z. B. Groß-Gerau, Main-Kinzig und Bergstraße, unterrichten hingegen ab sofort nach dem Wechselmodell.

Die hohen und steigenden Infektionszahlen und immer mehr Coronafälle in den Schulen haben eine Situation geschaffen, die von vielen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern als sehr belastend empfunden wird. Der GEW-Kreisverband Marburg-Biedenkopf fordert die politisch Verantwortlichen beim Landkreis und in der Stadt Marburg auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und einen Unterricht aus Präsenz und Distanz zu verfügen.

Das Leitungsteam

des GEW Kreisverbandes Marburg Biedenkopf

PM

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Aktuell
news-283 Wed, 04 Nov 2020 17:14:00 +0100 Die Arbeit der Personalvertretungen in den Schulen https://gew-marburg.de/home/details/die-arbeit-der-personalvertretungen-in-den-schulen Alle vier Jahre wählen die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Hessen ihre Personalvertretungen. Auch in Hessens Schulen werden diese Personalräte gewählt. Wahlverfahren, Zusammensetzung der Personalräte und vor allem ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten sind im Hessischen Personalvertretungsgesetz – kurz HPVG – geregelt. Alle vier Jahre wählen die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Hessen ihre Personalvertretungen. Auch in Hessens Schulen werden diese Personalräte gewählt. Wahlverfahren, Zusammensetzung der Personalräte und vor allem ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten sind im Hessischen Personalvertretungsgesetz – kurz HPVG – geregelt.

Jede Schule, die eine eigenständige Dienststelle darstellt und mindestens fünf Wahlberechtigte hat, wählt einen eigenen Personalrat. Je nach Größe der Schule variiert auch die Größe der Personalräte und diese können aus einer oder mehreren Personen bestehen (HPVG, § 12). Geschlechterverteilung und Gruppenzugehörigkeit – z.B. verbeamtet oder angestellt – in einer Dienststelle müssen entsprechend ihres Anteils auch im Personalrat berücksichtigt sein (HPVG, § 13)

Die Aufgaben der Personalräte

Die Schulpersonalräte vertreten die Interessen der Landesbeschäftigten in den Schulen. Sie treffen sich dazu regelmäßig – meist einmal pro Monat, bei Bedarf aber auch häufiger – mit der Dienststellenleitung und besprechen alle anstehenden Fragen. Wichtiges Grundprinzip der Arbeit der Personalräte ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Dienststelle: „Dienststelle und Personalrat arbeiten vertrauensvoll und im Zusammenwirken mit den in den Dienststellen vertretenen Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen zur Erfüllung der dienstlichen Aufgaben und zum Wohle der Beschäftigten zusammen.“ (HPVG, § 60)

Zu den allgemeinen Aufgaben des Personalrates zählt es, auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, die zu Gunsten der Beschäftigten existieren, zu achten sowie darüber zu wachen, „..., dass jede Benachteiligung von Personen aus Gründen ihrer Rasse oder wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Abstammung oder sonstigen Herkunft, ihrer Nationalität, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer Behinderung, ihres Alters, ihrer politischen oder gewerkschaftlichen Betätigung oder Einstellung, ihres Geschlechts oder wegen ihrer sexuellen Identität unterbleibt.“ (HPVG, § 61)

Dem Personalrat stehen in vielen Angelegenheiten Mitbestimmungs- oder Mitwirkungsrechte zu. So unterliegen z. B. die Einstellung, Beförderung, Versetzung und Abordnung von Beamtinnen und Beamten sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Mitbestimmung des Personalrates (HPVG, § 77).

Aber auch bei sozialen Belangen der Beschäftigten bestimmt der Personalrat mit. Zum Beispiel bei Maßnahmen zur Ausgestaltung des Arbeitsplatzes, Arbeitszeit und Pausenreglungen, der Bestellung und Abberufung von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, Datenschutz- und Sicherheitsbeauftragten, Vertrauens- und Betriebsärzten (HPVG, § 74) und grundsätzlich beim Arbeitsschutz (HPVG, § 76).

Die Personalräte üben ihre Funktion während der Arbeitszeit allerdings außerhalb der Unterrichtszeit aus und erhalten dafür eine Stundenentlastung. Sie unterliegen in allen personenbezogenen Angelegenheiten der Schweigepflicht. Die Kosten für die Arbeit der Personalräte übernimmt das Land.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Die örtlichen Schulpersonalräte sind in allen Angelegenheiten der Beschäftigten die erste Anlaufstelle in den Schulen.

Die Personalversammlung

Mindestens einmal pro Jahr legen die Personalräte in einer Personalversammlung Rechenschaft über ihre Tätigkeit ab.

Die Personalversammlung kann aber auch zu speziellen Themen durchgeführt werden, einberufen vom Schulpersonalrat oder mindestens einem Viertel der Wahlberechtigten in der Dienststelle. Die Personalversammlung kann Beschlüsse fassen und damit auf die Personalratsarbeit einwirken. (HPVG, § 45)

Der Gesamtpersonalrat

Der Gesamtpersonalrat ist die Interessensvertretung der Beschäftigten auf Schulamtsebene. Er wird aktiv, wenn Angelegenheiten, die mehrere Schulen gemeinsam betreffen, zu regeln sind. Der Gesamtpersonalrat wird z.B. beteiligt bei allen Versetzungen und Abordnungen zwischen den Schulen. Er ist aber als Mitwirkungsorgan auch bei der Besetzung von stellvertretenden Schulleitungsstellen beteiligt.

Der Gesamtpersonalrat reagiert ebenfalls auf Entscheidungen und Verfügungen des Schulamtes und steht den örtlichen Schulpersonalräten als Beratungs- und Unterstützungsorgan zur Verfügung. Er ist zu beteiligen bei Maßnahmen, die für die Beschäftigten mehrerer Dienststellen von allgemeiner Bedeutung sind (HPVG, § 91). Der Gesamtpersonalrat führt in regelmäßigen Abständen ein Gespräch mit der Leitung des Schulamtes durch.

Der Hauptpersonalrat

Der Hauptpersonalrat ist die Interessensvertretung der Beschäftigten des Landes beim Hessischen Kultusministerium. Er ist bei allen Erlassen und Verordnungen des Landes, die die Beschäftigten in den Schulen betreffen, zu beteiligen.
Der Hauptpersonalrat kann aber als sogenannte Stufenvertretung (HPVG, § 50 + 91) auch eingeschaltet werden, wenn es zwischen örtlichen Schulpersonalrat und Dienststelle in einer Angelegenheit zu keiner Einigung gekommen ist.
Auch der Hauptpersonalrat führt in regelmäßigen Abständen ein Gespräch mit der Dienststellenleitung durch.

Timo Steinert
stv. Gesamtpersonalratsvorsitzender MR/BID

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Aktuell
news-275 Tue, 03 Nov 2020 17:43:29 +0100 Petition: „Hessen braucht ein Konzept für den Unterricht unter Pandemiebedingungen" https://gew-marburg.de/home/details/zur-petition-hessen-braucht-ein-konzept-fuer-den-unterricht-unter-pandemiebedingungen Zur Petition

Pressemitteilung 02.11.2020 der des Landesverbandes zur Pandemielage

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Termin Aktuell
news-274 Mon, 26 Oct 2020 16:32:38 +0100 PE zum Tod des französischen Lehrers Samuel Paty https://gew-marburg.de/home/details/pe-zum-tod-des-franzoesischen-lehrers-samuel-paty Presseerklärung des GEW-Kreisvorstandes des Kreisverbands Marburg-Biedenkopf zur Ermordung des französischen Geschichtslehrers Samuel Paty Wir schließen uns den Worten unseres Bundespräsidenten Steinmeyer an, der am 20.10.2020 dem französischen Präsidenten Macron u.a. schrieb: "Dass ein Lehrer aufgrund seines Unterrichts über die Meinungs- und Pressefreiheit ins Fadenkreuz von Extremisten gerät und Opfer einer solch abscheulichen Gewalttat wird, ist in höchstem Maße verstörend und rührt an den Grundfesten unserer freiheitlichen Gesellschaften. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden und Tagen bei den Angehörigen des Opfers, bei seinen Schülerinnen und Schülern und bei allen Lehrerinnen und Lehrern der Französischen Republik." (zit. nachhttps://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/10/201020- Schreiben-Macron.html)

Wir stellen mit großer Besorgnis fest, dass die Idee, mit einer derartigen Tat Angst und Schrecken zu verbreiten, durchaus nicht wirkungslos bleibt, und zwar über die Grenzen Frankreichs hinaus. Gesellschaftlich hilft gegen das Angstmachen und das Angsthaben nur die gemeinsame Aktivität, das Gespräch, die Stellungnahme, die Debatte, der Protest, niemals das Stillschweigen.

Während der Trauerfeier am letzten Mittwoch in der Sorbonne in Paris sagte Präsident Macron: „Die Islamisten haben ihn getötet, denn sie wollen unsere Zukunft. Doch mit ruhigen Helden wie ihm werden sie diese nie haben“, und er führte weiter aus, Samuel Paty sei ermordet worden, „weil er sich für die Lehre entschieden hatte, weil er jungen Leute Pflichten und Freiheiten lehrte“. [......] Er lehrte den Respekt vor den anderen, die Größe des Denkens, der Zivilisation und auch die Toleranz. Auch den Koran habe er gelesen. (zit. nach https://www.faz.net/2.1677/)

Wir schlagen vor, dass in den Schulen und Bildungsinstitutionen jenseits der Grundschulen am Freitag, den 30.10. und danach in einem Monat in einer Schweigeminute unseres französischen Kollegen Samuel Paty gedacht wird. Wir fordern die Leitungen dieser Bildungsinstitutionen auf, die Organisation in die Hand zu nehmen.

Der Kreisvorstand des GEW Kreisverbands Marburg-Biedenkopf am 24.10.2020

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Aktuell
news-252 Wed, 19 Feb 2020 00:00:00 +0100 Für Sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte mit TV-H-Vertrag https://gew-marburg.de/home/details/fuer-sozialpaedagogische-fachkraefte-und-lehrkraefte-mit-tv-h-vertrag Bericht von der Infoveranstaltung am 19. Februar 2020 in Gießen Die GEW Mittelhessen führte im Vorfeld der Personalratswahlen im Mai 2020 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Mitbestimmung in der Schule“ für alle mittelhessischen Sozialpädagogischen Fachkräfte und Lehrkräfte mit TV-H-Vertrag durch. Einladende waren Annette Post-Richter (Angestelltenvertreterin im Gesamtpersonalrat Gießen-Vogelsberg), Frank Kaiser (Schulamtsbereich Wetzlar-Weilburg) und Denise Kuhnt (Angestelltenvertreterin im Gesamtpersonalrat Marburg-Biedenkopf).

Leider folgten nur wenige Interessierte dieser Einladung.

Eingeladen war u.a. der stellv. Vorsitzende der GEW Hessen, Tony Schwarz. Er beschrieb in seinem Vortrag Möglichkeiten der Mitbestimmung in den Schulen.

Ausgehend von den Rechtsgrundlagen für Angestellte stellte Tony die Gremien der Mitbestimmung und deren Aufgaben vor. Ein Schwerpunkt seiner Ausführungen waren die Konferenzen für Lehrkräfte und Sozialpädagogische Fachkräfte mit der Gesamtkonferenz als das zentrale Mitbestimmungsgremium einer Schule. Ein Gremium, dass den vielen UBUS-Fachkräften Möglichkeit bietet, ihre Anliegen in Bezug auf die unterrichtsbegleitende Unterstützung einzubringen und im Kollegium zu diskutieren.

Der Vortrag wurde begleitet von Fragen und Anmerkungen der Anwesenden.

Anschließend stellten sich Annette Karsten (Sozialpädagogische Fachkraft und Angestelltenvertreterin im Hauptpersonalrat) und Frank Engelhardt (Sozialpädagogische Fachkraft und Angestelltenvertreter im Gesamtpersonalrat Kassel) als Kandidat*innen für die Angestelltenvertretung im Hauptpersonalrat vor. Annette berichtete sehr anschaulich von den Auseinandersetzungen mit dem Hessischen Kultusministerium im Rahmen der Erörterung des UBUS-Erlasses. Ihren Ausführungen schloss sich eine angeregte Diskussion an.

Alles in allem war es eine gute Veranstaltung mit interessanten Diskussionen, die sicherlich vielen Sozialpädagogischen Fachkräften und Lehrkräften mit TV-H-Vertrag neue Erkenntnisse hätte bringen können.

Denise Kuhnt

 

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